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Schwarzwald

Der Schwarzwald ist unser meist angefahrenes Reiseziel. Wir kennen ihn von vorne bis hinten. Er hat aber auch alles, was wir uns wünschen. Eine wunderschöne Landschaft und eine ganz hervorragende Gastronomie. In dieser Beziehung hat er dem Elsass etwas den Rang abgelaufen. Das sieht man nicht zuletzt an der großen Zahl an Tagestouristen, die nur mal für soeben über den Rhein herüberkommen, um essen zu gehen.

An den westlichen Hängen wachsen sehr gute Tropfen, gekeltert von Winzern, die ihr Handwerk verstehen.

Wenn Mitte April die Kirschblüte an den Hängen steht, ist es Labsal für die Seele, von der Baumgrenze ganz oben die Hänge hinunterzugehen, wo Kirschbäume und Weinreben sich begegnen.

Unsere bevorzugten Ziele waren die Ortenau mit Oberkirch, Durbach und Sasbachwalden, die Gegend um den Titisee mit Hinterzarten, Breitnau und Saig. Auf Bachforellen ging ich an Wolf und Gutach. 

Wir schätzen es, in einer holzgetäfelten Schwarzwaldstube zu sitzen, die Spezialitäten der Küche und den Spätburgunder der Region zu genießen. Eine Kuckucksuhr muss nicht sein, stört aber nicht. Kleine Tipps gefällig?

Bitteschön: Kaisers Tanne in Breitnau, der Ochsen in Saig, Rebstock Waldulm. Das sind nur meine letzten Favoriten, könnte noch etliche dazu schreiben. Aber sofern sie diese Vorschläge annehmen und dorthin fahren, brauchen sie sowieso nichts anderes mehr. Der beste Winzer ist meines Erachtens Thomas Harteneck in Schliengen. Früher habe ich auch gerne bei den Genossenschaften in Durbach, Sasbachwalden und Kappelrodeck eingekauft, das aber aufgehört, weil sie nicht ihre Pfoten von Herbiziden lassen konnten.

Heinz Elflein

18.04.2022

Blick vom Schauinsland